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Archiv für die 'Projekte' Kategorie

Pünktlich im Vorfeld der Leipziger Buchmesse wartet „Deutschlands innovativstes Unternehmen der Buchbranche“ (ausgezeichnet auf dem „e:publish – Der Kongress für Neues Publizieren” in Berlin im November 2011) mit spannenden Neuigkeiten auf:

Snippy-Premiere zur Leipziger Buchmesse
Digitaler Paukenschlag: Mit einer Premiere der besonderen Art überrascht das Leipziger Literatur-Startup snippy GmbH die Buchmesse-Besucher. Am 15. März um 20 Uhr findet im Rahmen des Literaturfestivals „Leipzig liest“ die erste Smartphone-Lesung statt. Snippy und das Internet-Radio detektor.fm präsentieren im innerstädtischen Café Stein den „snippy-spot“: Prominente und junge Autoren lesen Kurzgeschichten aus der snippy App. Wer ein Smartphone dabei hat, kann mitlesen. Mithören wiederum können alle Gäste, entweder an den eigens installierten “Hörtankstellen” oder mit eigenen Kopfhörern. Das Spektrum der mitwirkenden Autoren reicht von Georg Klein, Träger des Preises der Leipziger Buchmesse 2010, über die bekannte Lyrikerin Ulrike Almut Sandig, Diana Feuerbach, 2009 geehrt mit dem Publikumspreis des MDR-Literaturpreises, bis zu Nesse Altura, die mehrfach Preise für ihre Kurzgeschichten erhalten hat. Ebenfalls dabei sind Isabella Straub, Martine Müller-Lombard, Heike Duken sowie Martin Beyer.

Dieter Bührnheim sammelt Bücher, seit er denken kann. Rund 8.000 Bücher hat er bisher zusammengetragen – von Helmut Kohl bis Boris Jelzin. Sein besonderes Interesse gilt dabei signierten Büchern, Widmungsexemplaren und Sonderausgaben mit Originalgrafik. Aus der Wirtschaft kommend, betreibt der 62jährige Ex-Manager seit 2008 den ersten Literarischen Salon Leipzigs: Mit diesem möchte er, ganz in der Tradition der historischen – nicht nur Berliner, sondern auch Leipziger – Salonkultur, Menschen aus allen Lebensbereichen miteinander ins Gespräch bringen. Zehn bis zwölf Mal im Jahr lädt er die Leipziger Kulturinteressierten in seine privaten 260 Quadratmeter großen Wohnräume (die ehemaligen Verlagsräume von Faber und Faber) in der Leipziger Mozartstraße ein. Zu seinen Gästen zählten unter anderen Dieter Moor, Rainer Moritz, Hans Ulrich Treichel oder Clemens Meyer. Finanziert wird dieses Vorhaben durch das angrenzende Antiquariat, in dem er seine Raritäten an Liebhaber verkauft.
Am 25. Januar 2012 öffnete er seinen Salon für die Regionalgruppe Sachsen/ Sachsen-Anhalt/ Thüringen des AVP. Rund 10 Kolleginnen folgten seiner Einladung und staunten über die wahnsinnig schönen stuckverzierten Räume, die Designermöbel und natürlich über die Bücherschätze des Hausherrn. Bei Häppchen und edlem Wein gab es dann die Überraschung des Abends: Dieter Bührnheim bot an, unserem Stammtisch in seinen Räumen eine feste Heimat zu bieten. Eine wunderbare Idee, ist der Literarische Salon nach Dieter Bührnheim vor allem ein Ort der geistigen Kommunikation.
Infos zum Salon: http://www.buehrnheims-literatursalon.de

(Leipzig, 5. Dezember) Das Leipziger Startup snippy GmbH bewirbt sich um eine Teilnahme an der wichtigsten europäischen Konferenz für die digitale Wirtschaft NEXT BERLIN 2012 (8./9. Mai). Jährlich versammeln sich hier rund 2.000 Teilnehmer aus den Bereichen Internet, Marketing, Werbung und Technologie. Geschäftsführer Andrè Hille möchte diese Gelegenheit nutzen, Technologie, Inhalt und Geschäftsmodell seines innovativen Projektes snippy vorzustellen. Snippy – die Kurzgeschichten-App für Smartphones – ist die erste Mobile-Applikation auf dem deutschsprachigen Markt, die verlagsübergreifend einen Komplettzugriff auf Short Storys verschiedener Genres und Zeiten ermöglicht.

Ab sofort übernimmt die Kommunikationsagentur brandvorwerk-pr die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit für das Leipziger Startup snippy GmbH. Snippy – die Kurzgeschichten-App für Smartphones – ist die erste Mobile-Applikation auf dem deutschsprachigen Markt, die verlagsübergreifend einen Komplettzugriff auf Short Storys verschiedener Genres und Zeiten ermöglicht. Momentan erhält man die App nur für das iPhone. Ab Januar 2012 gibt es sie aber auch für alle Android-Handys. Mitte November erst wurde das Projekt des Verlegers und Autors André Hille als “innovativstes Unternehmen der Buchbranche” ausgezeichnet.

(Berlin/Leipzig, 17. November 2011) Riesenerfolg für Leipziger Startup: snippy, die Kurzgeschichten-App für’s iPhone des Verlegers Andre Hille, ist am 17. November auf dem “e:publish – Der Kongress für Neues Publizieren” in Berlin zum innovativsten Unternehmen der Buchbranche gekürt worden. Für die hochkarätige Auszeichnung BDUIP (Buch Digitale Innovation Pitch) hatten sich sechs Projekte aus ganz Deutschland beworben. Die 200 Kongressteilnehmer sowie eine Fachjury waren aufgerufen, den Sieger zu ermitteln. Das Leipziger Unternehmen gewann mit großem Vorsprung.
Andre Hille, Geschäftsführer der snippy GmbH, nach der Preisverkündung: “Das ist ein toller Erfolg für unser Team. Damit wird ein Jahr harter Arbeit und unsere Vision belohnt, Technologie und Literatur zusammen zu bringen.”

Stammtisch mit Kultur
Susanne Kucharski-Huniat ist aus Leipzig Kulturszene nicht mehr wegzudenken. Seit 1994 leitet sie das Kulturamt der Stadt Leipzig. Am 17. Oktober war sie zu Gast beim Stammtisch des AVP Sachsen/ Sachsen Anhalt/ Thüringen. Zehn Teilnehmer aus Verlagen und Vereinen kamen ins Szene-Restaurant MIO im Leipziger Musikerviertel und folgten dem sehr interessanten Vortrag des Gastes. Der zunächst mit erschreckenden Zahlen aufwartete. So habe sich die Mitarbeiterzahl des Amtes seit 1994 von 119 auf 23 verringert. Gleichzeitig sei die Zahl der Aufgaben und Projekte eher noch gestiegen, so die Amtschefin. Eines der schwierigsten Aufgabenfelder ist die Kulturförderung der freien Szene. Rund 350 Anträge laufen jedes Jahr beim Amt ein. Insgesamt werden 6,8 Millionen Euro beantragt. Aber „nur“ rund 4 Millionen Euro stünden zur Verfügung. „Bei der Verteilung der Fördergelder kann man es einfach keinem Recht machen“, so Kucharski-Huniat. „Und Dennoch kann ich mir keinen besseren und interessanten Beruf vorstellen.“ Besonders am Herzen liegen der Amtsleiterin derzeit zwei Projekte. Zum einen der Bau des Leipziger Einheitsdenkmals und zum anderen das EU-Projekt „Creative Cities“, das noch bis Ende 2012 läuft und die Förderung der Kreativwirtschaft im Blick hat. Kurzes Fazit des Abends: Obwohl der Kulturförderung und damit auch der Unterstützung von Verlagen enge, zumeist finanzielle, Grenzen gesetzt sind, trafen die Stammtischteilnehmer auf eine Kulturamtsleiterin, die eben jene Beschränkungen durch Kompetenz, Offenheit und Gesprächsbereitschaft tagtäglich wettmachen möchte.

Die Veranstalter der internationalen Medienkonferenz Frankfurt StoryDrive ziehen eine überaus erfolgreiche Bilanz. Mehr als 400 Teilnehmer aus 10 Ländern toppen das Premierenjahr 2010 deutlich. “Wir sind sehr zufrieden”, sagt StoryDrive-Leiterin Britta Friedrich. “In diesem Jahr kam alles zusammen: Top-Referenten, ein praxisorientiertes Angebot und ein aufgeschlossenes Publikum aus allen Mediensegmenten“. Sei es im Vorjahr eher um die theoretischen Grundlagen gegangen, hätten 2011 vor allem praxisorientierte Angebote im Mittelpunkt gestanden, so Friedrich. Publikumhits waren vor allem jene Veranstaltungen, die den Erfolg transmedialer Projekte dokumentierten. So zum Beispiel die Präsentation des kultigen Computerspiels “Der große Gatsby“, das auf dem gleichnamigen US-Literatur-Klassikers von Francis Scott Fitzgerald basiert; die Case Study “Enhance the Book!” sowie die Masterclass mit Transmedia-Visionär Louis-Pierre Pharand (UBI Workshop).

“Clouding: Wunder oder Wolke” heißt eine Diskussionsrunde im Rahmen der All-Media-Konferenz Frankfurt StroyDrive.

Glaubt man jüngsten Erhebungen des Verbandes der deutschen Internetwirtschaft Eco ist die neue Technologie nicht ohne Risiko. Euphorischer äußert sich die internationale Gamesindustrie. Fast parallel haben in den letzten Wochen Square Enix-Präsident Yoichi Wada und THQ-CEO Brian Farrell den Siegeszug vom Spielen in der Wolke prognostiziert. Dazu passt die Nachricht, dass der US-Spielestreaming-Anbieter Onlive nun auch in Europa verfügbar ist..

Sie haben die weltweit größten Spielemessen gamescom und Tokyo Game Show dominiert – Spiele für mobile Endgeräte. Die Experten prognostizieren übereinstimmend einen regelrechten Boom für die nächsten Jahre. Um rund 17 Prozent pro Jahr sollen die weltweiten Einnahmen durch mobile Games etwa auf Mobiltelefonen steigen, erwarten die Marktforscher von PricewaterhouseCoopers (www.pwc.de) für die Jahre 2011 bis 2015. Laut einer Prognose von ABI Research (www.abiresaerch.com) wachsen die Umsätze von mobile games-Anbietern bis 2016 auf 16 Milliarden US-Dollar. Bis zum Jahr 2015, so die Berechungen von Gartner (www.gartner.com), wächst der Anteil von Spielen für Smartphones und Tablets am Gesamtmarkt von heute 15 auf 20 Prozent.

Technologie trifft Inhalt. Die besonders in Japan populären Handyromane sind ein aktuelles Beispiel für die wachsende Popularität von Werken, die ihren Ursprung nicht auf Manuskriptpapier, sondern als online verfügbare Inhalte haben. Seit 2002 machte die neue Form der elektronischen Literatur Schlagzeilen. 2007 befanden sich auf der japanischen Belletristik-Bestsellerliste unter den zehn meistverkauften Büchern des Jahres allein fünf Handyromane. In der Praxissession „Always on the run. Mobile Content Solutions.“ analysiert die Frankfurter Japanologin Johanna Mauermann die Wechselwirkung zwischen neuen technischen Entwicklungen und literarischen Formaten und geht der Frage nach, ob sie als ein Indikator für ein sich wandelndes Literaturverständnis zu werten sind.

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