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Archiv für die 'Projekte' Kategorie

Die Friedliche Revolution im Herbst 1989 war ein historisches Ausnahmeereignis der deutschen Geschichte. Von Plauen bis Rostock, von Cottbus bis Suhl, gab es zwischen dem 13. August 1989 und dem 30. April 1990 in 549 Gemeinden und Städten der DDR insgesamt 3.310 öffentlichkeitswirksame politische Aktivitäten (Quelle: Archiv Bürgerbewegung Leipzig e.V.).

Neben Großdemonstrationen kam es zu Kundgebungen, Friedensgebeten, Mahnwachen, Streiks in Gefängnissen, Warnstreiks in Betrieben, Stasi-Besetzungen, schriftlichen Protesten und Gründungen von Runden Tischen für Verhandlungen. Trotz massiver staatlicher Gewaltdrohungen forderten die Menschen in der DDR Reformen und demokratische Grundrechte und beendeten damit die über vierzigjährige kommunistische Diktatur in Ostdeutschland.

In Leipzig entsteht ab 2025 auf Beschluss des Deutschen Bundestages ein nationales Freiheits- und Einheitsdenkmal, um die Erinnerung an die Friedliche Revolution vom Herbst 1989 in Gegenwart und Zukunft lebendig zu halten. Die Stiftung Friedliche Revolution betreut den Entwicklungsprozess rund um das künftige Denkmal.

Im Herbst 2023 hat die Stiftung dazu die Wanderausstellung „Das Denkmal ist…“ entwickelt. Elf internationale Künstler*innen thematisieren in der Ausstellung anhand von filmischen Arbeiten grundsätzliche Aspekte von Erinnerungskultur und Denkmalsprozessen. Zur Premiere im September und Oktober 2023 kamen mehr als 4.000 Besucher*innen.

Das Mönchengladbacher Digitalunternehmen Wegesrand setzt seinen Expansionskurs in der DACH-Region fort und hat sich jetzt mit der in Österreich beheimateten ovos media GmbH auf eine strategische Vertriebspartnerschaft verständigt. Beide Unternehmen setzen in ihrer Geschäftstätigkeit auf den Schwerpunkt interaktive Wissensvermittlung.

Auf dem Messestand in Halle 2, C202, können sich die Besucher*innen über aktuelle Entwicklungen rund um das geplante Freiheits- und Einheitsdenkmal in Leipzig informieren. Am 21. März stellt der Journalist und Theologe Stefan Seidel im Rahmen von „Leipzig liest“ sein neues Buch „Entfeindet Euch! Auswege aus Spaltung und Gewalt“ (Claudius Verlag) vor.

Mit der Rekordzahl von rund 800 Einsendungen hat der bundesweite Schreibwettbewerb „Die Freiheit, die ich meine – Gewissensfreiheit“ eine überwältigende Resonanz erfahren. Die achtköpfige Jury wählte daraus eine Shortlist in den verschiedenen Kategorien, die auf der Website des Wettbewerbs veröffentlicht wurde. Insgesamt haben es 40 Werke verschiedenster literarischer Gattungen in die Vorauswahl geschafft. Die Sieger*innen werden am 21. März gekürt und online veröffentlicht.

Wolfgang Ainetter
Geheimnisse, Lügen und andere Währungen. Ein Ministeriumskrimi
Haymon Verlag, Wien, 7. März 2024

Wie funktionieren Machtspiele in der Politik? Warum kommen die fiesesten Intrigen fast immer aus den eigenen Reihen? Sind Spitzenbeamte mächtiger als Minister? Wie schützt man sich als Abgeordneter am besten davor, brutal abgesägt zu werden?

Einer, der es wissen muss, ist Wolfgang Ainetter. Der renommierte Journalist (Chefredakteur von „News“ und Nachrichtenchef bei „Bild“) hat seine Erfahrungen als Minister-Sprecher im deutschen Bundesverkehrsministerium jetzt literarisch verarbeitet

• Ausstellung zum Denkmal geht im Mai auf „Westreise“
• Neue Kooperationen mit dem Buchkinder Leipzig e.V. und dem Theater der Jungen Welt

Der künstlerische Wettbewerb für das Freiheits- und Einheitsdenkmal in Leipzig ist in seine heiße Phase getreten. Zunächst begann die Stiftung Friedliche Revolution im November 2023 mit der Einladung von zwölf durch eine Findungskommission nach einem vorgegebenen Schlüssel ausgewählten Künstler:innen, Architekt:innen und Landschaftsarchitekt:innen.

Am 9. Februar ging die 5. Folge des Podcasts zur Friedlichen Revolution. „Wir sind das Volk“ on Air. Unter dem Titel “„Ein Journalist aus dem Westen verliebt sich in der DDR” geht es um Grenzgänge, Dokumenten-Schmuggel und Friedliche Revolution.

PRESSEMITTEILUNG Initiative „3. Oktober – Deutschland singt und klingt“/
Bundesweiter Schreibwettbewerb „Die Freiheit, die ich meine…Gewissensfreiheit“

• Rekord: 800 Einsendungen bis Einsendeschluss
• Fachjury komplettiert
• Stiftung Forum Recht ist Gastgeber der Preisverleihung
• Gemeinwohl-App „Dorfkrug“ sponsert Hauptpreise

Mit der Rekordzahl von 800 Einsendungen hat der Schreibwettbewerb „Die Freiheit, die ich meine…“ zum Einsendeschluss eine überwältigende Resonanz erfahren. Der Wettbewerb thematisiert jedes Jahr ein ausgewähltes Grundrecht. Nach Meinungsfreiheit im Vorjahr steht 2024 das demokratische Grundrecht auf Gewissensfreiheit (Art. 4 III GG ) auf der literarischen Agenda.

Bewerber*innen aus ganz Deutschland waren in den Alters-Kategorien 16 bis 26 Jahre (Jugendliche und junge Erwachsene) und über 26 Jahre aufgefordert, Texte aller literarischer Gattungen zu dem Thema einzureichen. Eine dritte Kategorie richtet sich an Schüler*innen der Sekundarstufe in Sachsen. Zudem wird ein Publikumspreis vergeben.

Am 9. Dezember geht die 3. Folge des Podcasts zur Friedlichen Revolution „Wir sind das Volk“ on Air. Unter dem Titel “Die Frau, die die Stasi-Akten rettet” stehen die Ereignisse rund um die Besetzung und Auflösung der Zentrale der Staatssicherheit in Leipzig im Mittelpunkt.

Für diese Folge haben die Podcast-Macher Regina Schild getroffen. Eine Frau aus Leipzig, die als junge Mutter auf die Hinterlassenschaften der Staatssicherheit gestoßen ist – kilometerlange Regale mit Akten und Säcke mit zerrissenen Unterlagen, die zeigen, wie sehr die Stasi die DDR-Bürger überwacht hat. Im November 1989 fällt die Mauer. In Leipzig gehen die Menschen weiterhin auf die Straße. So bei der Montagsdemo am 4. Dezember. An diesem Tag besetzen Mutige die Zentrale der Staatssicherheit in Leipzig. Regina Schild bekommt die Besetzung direkt von der Straße aus mit. Dann beginnt die Auflösung. Gesucht werden Leute, die Erfahrungen mit Archiven oder Verwaltungen haben. Das hat Regina Schild zwar nicht, meldet sich aber trotzdem. In ihren bisherigen Job wird sie nie wieder zurückkehren. Regina Schild leitet 30 Jahre lang die Stasiunterlagenbehörde in Leipzig – und erlebt, aus heutiger Sicht, Unglaubliches.